Beichte

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich das Verständnis des Bußsakramentes grundlegend geändert, doch der Inhalt ist derselbe geblieben: Wir feiern, dass Gott uns unsere Sünden vergibt. Im Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Lk 15, 11-32) erzählt Jesus von einem Sohn, der seinen Vater verlässt, seinen Erbteil verjubelt und mit schlechtem Gewissen wieder nach Hause zurückkommt. Der Vater schließt ihn in seine Arme und feiert ein Fest. Und genauso wie der Vater wird auch Gott die Menschen, die zu ihm kommen, aufnehmen. Das ist ein Grund zur Freude: Gott feiert mit uns das Fest der Versöhnung.
Diese Versöhnung wird uns immer wieder zugesagt, zum Beispiel wenn wir das "Vater unser" beten ("und vergib uns unsere Schuld"), oder zu Beginn eines Gottesdienstes ("Es erbarme sich unser der gütige Gott, er nehme von uns Sünde und Schuld und schenke uns ewiges Leben."), oder in einem Bußgottesdienst. Wir können der vergebenden Liebe Gottes sicher sein, wenn wir versuchen, Schaden, den wir angerichtet haben, wieder gut zu machen oder wenn wir uns bei Menschen entschuldigen, denen wir Unrecht getan haben.
Die höchste Form der Feier der Versöhnung ist das Sakrament der Buße, das je nach Wunsch im Beichtstuhl oder in einem persönlichen Beichtgespräch gespendet wird.
Aktuelle Angaben dazu sind stets dem neuen Pfarrbrief zu entnehmen … oder auch im Pfarrbüro zu erfragen.